Yin & Yang: Wie deine weibliche und männliche Energie dein Liebesleben beeinflusst

Aktualisiert: 6. Feb 2021



Vor einigen Jahren hatte ich ein echtes AHA-Erlebnis in Bezug auf Yin (die weibliche) und Yang (die männliche) Energie.


Ich war in einer rundum erfüllten Beziehung, in der ich zum ersten Mal erleben durfte, wie es sich anfühlt, wenn Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Sprich: wir hatten jede Menge sexuelle Anziehungskraft, konnten stundenlange tiefsinnige Gespräche führen und fühlten uns auch auf seelischer Ebene verbunden.


Dann kam die Zeit, in der ich parallel zu meinem anstrengenden Vollzeit-Job mit weitem Anfahrtsweg mein Studium zur Medienfachwirtin begonnen hatte und mein Partner bedingt durch seine Führungsposition und andere private Gegebenheiten jede Menge Stress und finanzielle Belastungen hatte. Es dauerte nicht lange, bis unser Sex-Drive komplett weg war und wir uns im Alltag in Reibereien wiederfanden.


Wieso ändert sich die Qualität einer Beziehung?


Ich bin vom Typ her ganz klassisch Yin. Schon seit jeher fühle ich mich in meinem weiblichen Körper wohl und bin quasi genau im richtigen Geschlecht geboren. Mein damaliger Partner wiederum war sehr maskulin, womit wir die perfekte Basis für gegenseitige Anziehungskraft hatten.


In dieser stressigen Zeit musste ich jedoch ganz viele Dinge organisieren und bewältigen – klassische Yang-Attribute. Mein Partner wiederum war durch die äußeren Umstände so gefordert, dass auch er nur noch funktioniert hat.


Wenn Yang-Energie auf Yang-Energie trifft, entsteht vieles, aber keine sexuelle Anziehungskraft - das gleiche gilt, wenn Yin auf Yin trifft.