Tantramassage: Alles, was du wissen musst
- Sandra Sauter
- 2. Aug.
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Aug.

Vielleicht spürst du es schon länger: Eine leise Sehnsucht nach mehr Tiefe, nach echter
Berührung, nach einem Raum, in dem du nichts leisten musst. In dem du einfach nur sein darfst – mit allem, was dich ausmacht.
Eine professionelle Tantramassage ist weit mehr als ein sinnliches Ritual. Sie kann zu einer tief berührenden Reise werden – zurück in deinen Körper, zu deinem Herzen, zu deiner ureigenen Lebendigkeit.
Ob du gerade auf der Suche nach einem neuen Zugang zu deiner Sexualität bist, dir bewusste Körpererfahrungen wünschst oder einfach mal wieder ankommen möchtest – hier findest du Antworten auf all deine Fragen.
Ich zeige dir, wie eine Tantramassage in 65558 Hirschberg (zwischen Limburg & Montabaur) abläuft, was sie von erotischen Massagen unterscheidet, was du als Mann, Frau oder queere Person wissen solltest – und warum diese Form der Berührung so tief wirken kann.
Inhaltsverzeichnis
Wie läuft eine Tantramassage ab?
Was erwartet dich bei einer Tantramassage in Hirschberg?
Mein Angebot hebt sich klar von der Dienstleistung der erotischen Massage ab. Bei mir stehst du mit deiner ganzen Essenz im Vordergrund und wirst von Kopf bis Fuß in Liebe gebadet.
Eine Tantramassage hat kein Ziel und die Berührungen sind vollkommen absichtslos.
In unserer normalen Sexualität werden wir an unseren Genitalien meist mit einer Absicht berührt: Wir sollen entweder in unsere Lust kommen oder unsere Lust soll gesteigert werden.
Dabei sehnen sich unsere Genitalien danach, einfach mal so berührt zu werden – mit voller Achtsamkeit und Präsenz.
Oft sind es genau diese achtsamen Berührungen, die unsere tiefsten Schichten erreichen: Dort, wo unsere Lust wohnt, aber auch unsere Scham, unsere Traurigkeit, unser innerstes Sein. Alles darf da sein. Ich halte einen geschützten Raum, in dem du mit all dem landen darfst – in deinem Tempo, mit deinem Körper, mit deiner Geschichte.
Ob tiefe Entspannung, energetische Erfahrungen oder das Aufsteigen alter Emotionen: Nichts muss, alles darf. Und manchmal entsteht ganz von selbst eine stille, kraftvolle Heiligkeit.
Wie läuft eine Tantramassage ab?
Mir ist es ein Herzensanliegen, Licht ins Dunkel zu bringen – denn über kaum ein Thema kursieren so viele Missverständnisse wie über die Tantramassage. Deshalb erkläre ich dir hier transparent und klar, wie eine Session in meiner Praxis abläuft.
Die klassische Tantramassage nach Andro besteht aus vier klaren Phasen, die ich mit meiner eigenen Handschrift verbinde:
1. Ankommen & Eröffnung des Rituals
Rituale sind etwas Wunderschönes. Sie schaffen einen Raum, in dem du ganz bei dir ankommen kannst – jenseits von Alltag, Anspannung und innerem Getriebensein.
Ich eröffne die Tantramassage nach dem Vorgespräch und deiner Zeit im Bad ganz bewusst. Nicht, indem du dich einfach hinlegst und wir „loslegen“, sondern indem ich einen klaren, sicheren Raum für dich halte. Einen Raum, in dem alles eingeladen ist, was dir dient – und alles gehen darf, was dich nicht länger nährt.
Für viele Menschen ist solch ein ritueller Einstieg ungewohnt. Vielleicht bist du anfangs noch viel im Kopf – und das ist vollkommen okay. Lass dich einfach hineinfallen. Rituale wirken oft auf einer tieferen Ebene, die unser Verstand erst später begreift.
Ein besonderer Teil dieser Phase ist die Verehrung deines Körpers – nicht als Objekt, sondern als lebendiger Ausdruck deiner Essenz. Daraus entsteht eine spürbare Energie im Raum, die Heilung, Verbindung und tiefe innere Bewegung ermöglichen kann.
Die Tantramassage in 65558 Hirschberg hat einen klaren Anfang und ein ebenso bewusstes Ende. Dazwischen liegt ein Erfahrungsraum, in dem sich Zeit auf einmal anders anfühlt – weiter, weicher, näher bei dir.
2. Sensibilisierung & Körperankunft
Fast jede Tantramassage beginnt mit einem leichten Kribbeln: Neugier, Aufregung, vielleicht auch ein wenig Unsicherheit. Gerade in dieser zweiten Phase darfst du erst einmal ganz im Körper ankommen.
Ich arbeite mit verschiedenen sinnlichen Reizen, sodass dein Verstand langsam zur Ruhe kommt und du beginnst, dich tiefer zu spüren. Viele Menschen sagen am Ende dieser Phase, dass sie schon ewig nicht mehr so präsent im eigenen Körper waren. Als würde etwas in ihnen aufatmen, sich ausbreiten dürfen.
Die Berührungen sind weich, absichtslos und durchdrungen von Achtsamkeit. Du wirst eingeladen, ganz ohne Leistungsdruck zu empfangen – und darfst dich berühren lassen, ohne etwas geben zu müssen.
Ob du in tiefe Entspannung gleitest, sinnliche Empfindungen spürst oder einfach nur wahrnimmst, wie dein Körper sich heute anfühlt: Alles ist willkommen. Alles darf sein.
3. Die Yin-Yang-Massage mit warmem Öl
Nun beginnt der fließende Teil der Tantramassage – der Moment, in dem du dich ganz dem Genuss hingeben darfst.
Stell dir vor, wie warmes, duftendes Öl sanft über deinen Körper gleitet. Langsame, streichende Bewegungen, die deinen Energiefluss unterstützen und dich tief entspannen.
Die Yin-Yang-Massage ist inspiriert von jahrtausendealtem Wissen über energetische Bahnen im Körper – sie folgt dem Rhythmus deiner inneren Balance: dem Weiblichen (Yin) und dem Männlichen (Yang).
In dieser Phase wird deine Lebenskraft eingeladen, sich auszubreiten. Alles darf sich zeigen: Ruhe, Lebendigkeit, Schmelze oder Ekstase. Du musst nichts erreichen.
Während ich mit Händen und feinen Impulsen arbeite, fließt auch meine Erfahrung aus der Heilkunst Cantor Holistic Touch® ein. Ich berühre ausgewählte Meridianpunkte, spüre Blockaden auf und begleite dich energetisch – mit der Intention, dass alles wieder ins Fließen kommt, was lange gestaut war.
Hier darfst du erleben, wie nährend und wohltuend es sein kann, wenn dir jemand mit reiner Präsenz begegnet – jenseits von Erwartungen, Absichten oder Leistungsdruck.
4. Die Yoni- oder Lingam-Massage
Der intimste Teil der Tantramassage ist für viele Menschen mit besonderer Aufregung verbunden. Vielleicht spürst du Vorfreude, vielleicht Nervosität – oder beides. All das ist willkommen.
Wenn ich deinen Lingam oder deine Yoni berühre, geschieht das mit größtem Respekt, achtsamer Präsenz und reiner Absichtslosigkeit. Ich nähere mich erst dann deinen Genitalien, wenn du und dein Körper ein wirkliches Ja spüren. Und dieses Ja darf sich auch verändern – von Moment zu Moment.
Im tantrischen Verständnis sind unsere Genitalien heilige Portale – zutiefst lebendig, voller Weisheit und mit einer ureigenen Geschichte.
In dieser Phase wird nichts forciert, nichts gefordert. Deine Lust darf sich zeigen – oder nicht. Dein Körper darf vibrieren – oder ganz still werden. Ich begleite das, was sich in dir zeigt. Sanft. Wach. In liebevoller Hingabe.
Ziel ist es nicht, dich zum Höhepunkt zu bringen – sondern dich wieder mit deiner Körperweisheit und sexuellen Lebendigkeit zu verbinden.
Viele Menschen erleben diese Berührungen als heilsam – weil sie zum ersten Mal in ihrem Leben intim berührt werden, ohne dass jemand etwas von ihnen will.
Wenn du das möchtest, fließt auch hier die energetische Arbeit mit ein. Blockaden dürfen sich lösen. Gefühle dürfen auftauchen. Und du darfst in deinem eigenen Tempo durch alles hindurchfließen.
Was solltest du als Mann über die Tantramassage wissen?
Wenn du ein Mann bist, brauchst du dir keine Gedanken darüber zu machen, ob du eine Erektion hast – oder eben nicht. Nichts, was während der Tantramassage geschieht, beziehe ich auf mich als Frau.
Dein Lingam darf alles – und muss gar nichts. Du kannst auf tiefsten Wellen der Erregung surfen, ohne dass dein Lingam sich regt – und umgekehrt. Ich begleite dich absichtslos, präsent und mit vollem Respekt für deinen Körper, dein Tempo und deine Geschichte.
Hier findest du weitere Infos zur Tantramassage für Männer.
Was solltest du als Frau vor deiner ersten Tantramassage wissen?
Vielleicht fragst du dich als Frau, ob du bei deiner ersten Tantramassage auch von innen berührt werden möchtest – und wie du damit umgehen sollst. Das Schöne ist: Du musst dir im Vorfeld keine Entscheidung abverlangen.
Wenn deine Yoni sich öffnet, wirst du es spüren – ganz natürlich. Vielleicht saugt sie meinen Finger förmlich ein. Vielleicht bleibt sie still und sagt Nein. Beides ist gleich wertvoll.
Ich frage dich in jedem Fall vorher achtsam, ob ich deine Yoni von innen oder von außen berühren darf – und selbst dann hat dein Körper immer das letzte Wort. Wenn du verbal Ja sagst, aber dein Körper spiegelt mir ein Nein, hat das Nein für mich Vorrang.
So oder so ist es eine zutiefst nährende Erfahrung, für eine lange Zeit absichtslos und in vollster Präsenz berührt zu werden – ganz ohne Ziel, aber mit ganz viel Raum für dich.
Lies dir gern meinen Blogartikel über die Tantramassage für Frauen durch, dort erfährst du mehr zum Thema.
Und wenn du queer bist – was bedeutet das für die Tantramassage?
Ganz gleich, welches Geschlecht du hast, wen du liebst oder wie du dich sexuell definierst – du bist bei mir willkommen.
Ich begegne dir nicht in erster Linie als „Mann“ oder „Frau“, sondern als fühlender Mensch. Als Körper mit Geschichte. Als Wesen mit einer Sehnsucht nach Echtheit, Verbindung und Berührung.
Dein Körper darf genauso sein, wie er ist. Deine Lust hat keine Norm. Es gibt kein richtig oder falsch. Keine Erwartung, kein Schema, dem du entsprechen musst.
Ob du dich non-binär, trans*, queer oder fluid empfindest: Ich halte einen Raum, in dem du dich sicher, gesehen und respektvoll begleitet fühlen darfst. Mit all dem, was dich ausmacht – und all dem, was sich vielleicht erst noch zeigen will.
Mehr zur Tantramassage für LGBTQ+ findest du hier.
Wie unterscheidet sich eine Tantramassage von einer erotischen Massage?
Bei einer erotischen Massage steht meist der sexuelle Höhepunkt im Zentrum. Oft wird alles darauf ausgerichtet, dass du am Ende kommst – was unbewusst Druck erzeugen kann und den Körper in eine Art „Leistungsschleife“ bringt.
In der Tantramassage dagegen geht es nicht um Leistung, Ziel oder Reizsteigerung. Es geht um dich. Um deinen Körper, dein Fühlen – und um Berührung, die nichts von dir will.
Ich begegne dir in einem absichtslosen Raum, in dem deine Lust eingeladen ist, aber nicht gefordert wird. Schnelle, lustvolle Bewegungen dürfen sich mit langsamen, sanften Ausstreichungen abwechseln – nicht, um dich zu einem Ziel zu bringen, sondern um dich in deinem ganzen Wesen zu berühren.
Manche erleben dabei eine tiefe Entspannung, andere eine neue Form von Ekstase – aber das Geschenk liegt nicht im Höhepunkt. Sondern in der Freiheit, einfach zu sein.
Wenn du mit dieser in deinem Körper verteilten Energie zurück in deinen Alltag gehst, wirst du merken, wie sehr sie nachwirkt – still, kraftvoll und tief.
Mehr Informationen findest du in meinem Blogartikel Tantramassage versus Erotische Massage.
Ist eine Tantramassage immer lustvoll?
Nicht jede Tantramassage ist von Lust oder Ekstase geprägt – und das ist vollkommen in Ordnung.
Manchmal entsteht tiefe, wohltuende Entspannung. Dein System darf zur Ruhe kommen, dein Atem wird weiter, dein Nervensystem reguliert sich. Du spürst dich wieder – ohne dass „etwas passieren“ muss.
Gerade diese stillen, nährenden Erfahrungen wirken oft viel tiefer, als wir im Moment selbst erkennen. Weil sie dich zurückbringen. Aus dem Kopf in den Körper. Aus dem Müssen ins Sein. Aus der Anspannung in ein Gefühl von Verbundenheit – mit dir selbst.
Auf neurophysiologischer Ebene wird dabei oft mehr bewegt als in einer lauten Ekstase: Dein Körper erinnert sich daran, wie es ist, sicher zu sein. Deine Emotionen dürfen sich neu sortieren. Und dein ganzes Wesen kann in ein Empfinden von „Ich bin richtig – genau so“ sinken.
Für wen ist eine Tantramassage geeignet?
Ganz unterschiedliche Menschen finden den Weg in meinen Praxisraum in Hirschberg – und alle bringen ihre ganz eigene Geschichte mit.
Manche kommen, weil sie sich erschöpft fühlen. Weil der Alltag sie auffrisst, der Kopf nicht mehr stillsteht und der Körper nach Berührung ruft.
Andere haben in ihrer Vergangenheit Verletzungen erlebt – körperlich oder seelisch – und sehnen sich danach, ihre Sexualität in einem sicheren Rahmen neu zu entdecken. Wieder andere spüren einfach, dass sie mehr möchten: mehr Tiefe, mehr Verbindung, mehr echtes Spüren.
Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die noch nie eine liebevolle, absichtslose Berührung erfahren haben. Oder du möchtest deine Lust in einer neuen Qualität kennenlernen – frei von Druck, frei von Erwartungen.
Was auch immer dich bewegt: Du bist willkommen, so wie du bist.
In der Tantramassage darf alles da sein. Deine Freude, deine Scham, dein Schmerz, dein Begehren – ohne dass du dich erklären musst. Ich halte einen geschützten Raum, in dem nichts nach außen dringt und in dem sich alles zeigen darf, was in dir gesehen, berührt und geachtet werden möchte.
Wie ich zur Tantramassage kam – mein Weg in die achtsame Berührung
Es gab einen Moment in meinem Leben, da habe ich meine eigene Sexualität betrachtet – und gespürt: Das kann noch nicht alles gewesen sein.
Was zwischen mir und meinem damaligen Partner stattfand, fühlte sich oft wie ein Programm an. Funktional, erwartbar, irgendwie leer. Tief in mir war ein leises Ahnen: Da ist mehr. Mehr als Techniken, mehr als Performance. Mehr als das, was wir über Sexualität gelernt haben.
Ich war damals schon durch meine Yogalehrerinnen-Ausbildungen mit Spiritualität in Berührung gekommen, und so führte mich mein Weg ganz natürlich weiter in die Welt des Tantra. Ich besuchte erste Kurse, begann mich selbst zu erforschen – und irgendwann schenkte ich mir meine erste Tantramassage.
Ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl danach: als wäre ich in Liebe gebadet worden. Ich war berührt – nicht nur körperlich, sondern in meiner Essenz. Und ich dachte: Wie schön muss es sein, diese Kunst weiterzugeben.
Dass daraus mein Beruf werden würde, ahnte ich damals noch nicht. Aber schon am ersten Tag meiner Ausbildung im Diamond Lotus wusste ich: Das hier ist kein Job – das ist meine Berufung. Ich bin hier, um Räume zu öffnen. Für tiefe Erfahrungen, für echte Berührung, für Menschen, die sich selbst wieder näherkommen möchten.
Heute fließt all das zusammen: die Tantramassagen, die ich gebe, meine Workshops und Retreats, die energetische Körperarbeit, mein Wissen über traumasensible Begleitung. Und auch mein persönlicher Weg – mit all seinen Licht- und Schattenseiten – gehört dazu.
Deshalb war es für mich nur stimmig, den Weg als Gesundheitspraktikerin für Sexualkultur zu gehen. Es ist ein freier Beruf, der mir erlaubt, ganzheitlich, ethisch und mit Herz zu arbeiten – so, wie es meiner inneren Haltung entspricht.
Du möchtest eine seriöse Tantramassage erleben?
Wenn dich dieser Weg neugierig macht findest du hier alle Infos zu meinen Angeboten rund um achtsame Berührung, tantrische Begleitung und individuelle Sessions.
Ich freue mich, dich in meinem liebevoll gestalteten Praxisraum in 65558 Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) willkommen zu heißen – zwischen Limburg und Montabaur, mitten im Grünen.
Lerne dich und deinen Körper in einem sicheren, wertfreien Raum neu kennen.
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